Meinungen zu Shira Dufour 382 Grand Large
Das Boot war OK, Segeln in sehr gutem Zustand. Mehrere Schäkeln waren nur halb eingeschraubt. Das Boot war nicht besonders sauber, aber auch nich abschreckend. Die alleine wirklich störende Sache war der Anker, ein Bruce der zweimal nicht gehalten hat als der Wind sich um 180 Grad drehte. Und es war nicht einmal ein Wind, sondern nur eine ganz leichte Briese. In fünfzehn Jahren ist das mir noch nie passiert.
Meinungen zu Dufour 382 Grand Large von DUFOUR
Zwei WC sind eigentlich nicht nötig an einem Boot dieser Größe, ein gemütlicheres Navigationstisch wäre lieber gewesen. Kühlschrank funktionierte zufriedenstellend nur im Hafen. Platz im Cockpit ist genug für sechs. Unser Boot war mit einer Genua korrekter Größe ausgerüstet, bei F4 hat segeln wirklich Spass gemacht. Ich glaube dass die originelle Idee des Herstellers mit dem self tacking jib eine Falsche war.

Welcher Ingenieur kommt auf die Idee, das Funkgerät mit DSC hinter die Polster und unter die Schopps einzubauen? Um es zu bedienen musste man mit dem Kopf unter die Schränkchen. Was soll das? Allein aus diesem Grund ist Dufour für mich \"tot\".
Es kann sein, dass man alles versucht um Platz zu sparen, aber das darf niemals zu Lasten von Sicherheit und Wohl der Crew gehen!
Weiterer riesen Mangel: keine Schrittgurte bei den Automatikwesten. Das kostet 3 Euro mehr, ist aber bei Bewusstlosen im Wasser die einzige Chance, dass die Schwimmweste am Körper bleibt.
Und nun der Rest: eine zwei Jahre alte Dufour sollte nicht so viele Mängel haben. Lichtleitsten defekt, Kartentischlampe defekt, 2 Kompasse zeigen 20 oder 40 Grad Abweichung, das Landstromkabel ist ohne Isolierung, der Motoröldeckel auf dem Motor lies sich nur mit Hammer öffnen, die Aussenventile waren verrottet und nicht schließbar, nirgends ein Haken um eine Jacke, ein Geschirrhandtuch oder etwa aufzuhängen, die seitliche Reling steuerbords achtern locker, kein Platz an der Heckreling für Rettungsmittel, der Duschkopf steht dem Schließen der Bade-Heck-Plattform im Weg, das Bimini war ein Konstruktionsfehler, weil es wegen der langen Plicht nur auf ca. 80cm zusammengebunden werden konnte. Der Steuermann sah nichts oberhalb der Untersaling, Steuermänner über 180 kratzen mit dem Scheitel am Bimini. Die Achtersicherung der Rehling war nur ein -1- lausiger Draht. Man hatte nie das Gefühl, dass man nicht runter fallen kann.... usw. Sorry, für ein neues Boot .... Die Optik ist 5 - dieses Boot in diesem Zustand maximal 2 ... es ist optisch eine super chique Badewanne, raus aus dem Hafen, rein in die Bucht, Ankern und unter Motor wieder zurück.
Meinungen zu Gais
Sehr zügige und rasche Abwicklung von check in und check out. Nettes, kompetentes Pesronal. Die Yacht war in einem gepflegten sehr guten Zustand.
Nichts zu sagen, Kristyna war sehr freundlich und entgegenkommend.
Meinungen zu Portorosa
Das Revier sind eigentlich die Aeolischen Inseln, und die sind fantastisch. Unser einziger Hafenbesuch war in Capo d\'Orlando, nicht billig mit 80? aber sehr gute Service, alles neu. Sonst waren wir am Anker. Dazu muß man Glück haben mit dem Wetter da die kleinen Buchten die man im Süden Frankreichs (calanques), auf Corsica oder Sardinien ( cala) findet, hier ganz fehlen, auf den Inseln und auch auf Sizilien selbst, zumindest zwische Capo d\'Orlando und Portorosa. Die einzige halbwegst geschützte Bucht ist bei Tindari, neben des Naturparkes, da muß man allerdings aufpassen um außerhalb der markierte Zone zu bleiben sonst wird es Teuer.
Liparische Inseln sehr schön
Sehr weitläufig, große Entfernungen zu Restaurant, Toiletten und Markt, aber alles da
Fast kein Wind, dafür super Badewetter
Das Revier mit den Liparischen Inseln ist phantastisch. Wir hatte alle Winde von Flaute bis Windstärke 6. Es gab aber viel Wellen und die Windrichtungen entsprachen meistens nicht den langfristigen Prognosen.
Ende Mai sind Marinas keine Problem und das kulinarische Angebot ist super.